Aktuelle Tages- und Festgeldkonditionen (01/2018)

Im April 2017 schrieb ich über das ZINSPILOT Angebot, das sich für all diejenigen eignet, die ein zentrales Konto suchen, mit dem Sie zwischen verschiedenen Tages- und Festgeldangeboten einfach und unkompliziert wechseln können. Ich nutze Zinspilot seit nun fast einem Jahr als Ergänzung zu meinem Online-Broker, der grade die Tagesgeldzinsen von 0.05% auf 0.01% gesenkt hat – Zeit also sich am Markt umzuschauen, welche Zinsen derzeit angeboten werden.

Aktuell gibt es über ZINSPILOT Tages- und Festgeld bei der HSH Nordbank Hamburg ab 0.8% Zinsen und Festgeld ab 0.85% für 3 Monate (mit deutscher Einlagensicherung). Darüberhinaus gibt es zeitlich begrenzte Aktionsangebote für Neukunden, z.B. bei Consorsbank 1.0% auf Tagesgeld bis 50’000 EUR für die ersten 6 Monate. Das kann sich für diejenigen anbieten, die eh grade auch ein kostenloses Girokonto, Depot und Kreditkarte suchen.

In der neusten Ausgabe von Finanztest 1/2018 findet sich ein Vergleich der unterschiedlichen Angebote.

Drei Monate bei Zinspilot – ein Nachtrag

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Drei Monate bei ZINSPILOT

Im April schrieb ich über das ZINSPILOT Angebot, seit drei Monaten nutze ich es aktiv. Hier nun ein Nachtrag.

Ich habe mein Geld bei Zinspilot auf zwei Banken verteilt, da ich unterschiedliche Laufzeiten nutzen wollte: echtes Tagesgeld täglich verfügbar und Flexgeld mit zwei Verfügbarkeitsterminen im Monat. Ein- und Auszahlungen funktionieren unkompliziert. In der Regel hat man sein Geld bei einer Auszahlung nach 2-3 Werktagen wieder auf dem eigenen Konto. Etwas aufpassen muss man beim Flexgeld, dass man die Einzahlungstichtage nicht verpasst. Das Geld muss ca. 2 Tage vor dem Einzahlungstichtag bei Zinspilot eingehen.

Natürlich bleibt die Welt nicht stehen, und so verändern sich auch bei Zinspilot die Konditionen ständig. In der Regel sinken die Zinsen, vor allem bei verlockenden Eröffnungsangeboten. Mein Flexgeld habe ich daher einmal getauscht, was unkompliziert ging. Das Tagesgeldangebot, das ich zu Beginn genutzt habe, wurde leider eingestellt. Nun habe ich nur noch Flexgeld, eigentlich schade. Das von mir in meinem April-Artikel erwähnte Flexgeld der Oney Bank mit damals 1.22% Zinsen gibt es nun nur noch mit 0.75% und bis maximal 30’000 EUR.

Am ärgerlichsten finde ich jedoch, dass über meinen Broker Flatex nicht alle Zinspilot-Angebote verfügbar sind. Trotz Nachfrage bei Flatex und Versprechen „wir sind in Verhandlung“ gibt es vor allem die attraktiven Flexgeld-Konditionen nicht. Dafür muss man dann doch direkt bei Zinspilot Kunde werden.

Fazit: auch bei diesen Zins-Angeboten sollte man alle paar Monate nachschauen, wie sich die Konditionen geändert haben. Und dann ggf. wechseln. Übrigens hat auch WeltSparen attraktive Zinsangebote und es lohnt der Vergleich mit ZINSPILOT:

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Geld gut verzinst parken – Erfahrungsbericht mit Zinspilot

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Auf der Suche nach guten Tagesgeldkonditionen…

Wer nicht dauernd neue Konten bei Banken eröffnen möchte, um sich gute Tagesgeld- oder Festgeldzinsen zu sichern, für den gibt es seit einiger Zeit Alternativen: ZINSPILOT nimmt das Geld auf einem zentralen Konto entgegen und leitet es an europäische Banken mit guten Zinsen weiter. Auch WeltSparen oder Savedo funktionieren nach diesem Prinzip. Ein Erfahrungsbericht.

In der Vergangenheit haben sich Tagesgeldkonten immer bewährt, um Geld als Sicherheitspolster zurückzulegen. Viele Banken haben aber die Zinsen für Tagesgeldkonten zwischenzeitlich auf praktisch Null Prozent gesenkt. So bietet Consors 0.05% und Comdirect nur noch 0.01% Zinsen für Bestandskunden aufs Tagesgeld. Einige Banken führen nun sogar Negativzinsen ein – so mein Online-Broker Flatex, der ansonsten sehr günstige Konditionen hat (-0.4% auf Sichteinlagen seit Mitte März 2017).

Aufgeschreckt durch diese Meldung, hab ich mich dann doch nach Alternativen umgesehen. Flatex kooperiert mit Zinspilot, sodass man sich im Prinzip aussuchen kann, bei welcher der Zinspilot-Partner man sein Geld wie lange zurücklegen möchte. Die Angebote reichen von 0.05% auf Tagesgeld bei der Hanseatic Bank in Deutschland bis 1.22% für Flexgeld bei der Oney Bank in Frankreich. Für Festgeldangebote gibt es für Zeiträume von 3-36 Monaten zwischen 0.75%-1.5% Zinsen. Zinspilot kann man aber auch unabhängig von Flatex nutzen. Man muss dann bei Registrierung ein Referenzkonto bei der Hamburger Sutor Bank eröffnen.

Das Zinspilot-Angebot für Flatex-Kunden

Als Bestandskunde von Flatex gibt es nach dem Einloggen einen Menüpunkt “Zinspilot”, über den man das entsprechende Angebot auswählen und das Geld anlegen kann. Bei mir erschien dieser Menüpunkt zunächst nicht. Die telefonische Rückfrage beim Kundensupport ergab, dass Zinspilot nur für Einzelkonten verfügbar ist, nicht aber für Gemeinschaftskonten. Einen entsprechenden Hinweis auf der Website von Flatex konnte ich hierzu leider nicht finden. Das Einzelkonto ist aber einfach innerhalb von 24 Stunden angelegt, man muss nur den ausgefüllten Kontoeröffnungsantrag per Email hin schicken. Ein weiterer Nachteil der Nutzung von Zinspilot in Kombination mit Flatex ist, dass nicht alle Zinspilot-Angebote über Flatex verfügbar sind. So gibt es z.B. Flexgeld24 der französischen Oney-Bank mit aktuell 1.22% Zinsen bei Flatex nicht. Hierfür muss man sich inklusive Postident direkt bei Zinspilot registrierern, hat dann eben doch ein Konto mehr zu verwalten (bei der Hamburger Sutor Bank) – etwas umständlich.

Nachdem man sich bei Flatex für Zinspilot angemeldet hat, erhält man von Zinspilot eine Bestätigungs-Email, dass man registriert ist. Dort muss man sich dann einmalig einloggen, Passwort ändern und ggf. noch persönliche Angaben in seinem Profil hinterlegen. Für einige Zinspilot-Angebote ist es beispielsweise erforderlich, seine Ausweisdaten anzugeben (etwa beim Flexgeld24 der FIMBANK).

Im nächsten Schritt wählt man dann bei Flatex das Zinspilot-Angebot der Bank aus, bei der man sein Geld anlegen möchte. Nach Eingabe des Betrags und Bestätigung mit einer TAN wird das Geld von Flatex über Zinspilot an die Zielbank weitergeleitet, was in der Regel in 1-2 Werktagen erfolgt. Für manche Angebote muss das Geld einige Werktage vor einem Stichtag bei Zinspilot eingehen, damit das Geld weitergereicht werden kann.

 

Nachdem das Geld angelegt ist, wird alles Weitere über das Zinspilot-Konto abgewickelt. So kann man dort eine Übersicht seiner Anlagen einsehen und die Auszahlungen vornehmen, wenn man wieder über das Geld verfügen möchte.

Die Zinsen werden dem Anlagebetrag direkt gut geschrieben. Bei manchen Banken wird noch Steuer einbehalten, die man sich dann über die Steuerklärung vom Finanzamt zurückholen/anrechnen lassen kann.

Was es zu beachten gibt

Das Geld wird über Zinspilot bei der jeweiligen europäischen Partnerbank angelegt. Sobald das Geld dort eingeht, gilt die Einlagensicherung der Partnerbank, die im Merkblatt von Zinspilot genannt wird. In der Regel sind dies 100’000 EUR pro Anleger und Bank. Man sollte sich also vorher im Klaren darüber sein, ob man der jeweiligen Einlagensicherung vertraut. Sie werden z.B. Anlagen bei der Alpha Bank durch die staatliche rumänische Einlagensicherung abgesichert, was schlechter zu bewerten ist, als etwa Malta, Lettland, Großbritannien, Frankreich oder gar Deutschland. Dafür erhält man natürlich höhere Zinsen. Also: Merkblatt des Angebots prüfen, bevor man Geld anlegt.

Darüberhinaus ziehen einige Partnerbanken Steuern ab, bevor die Zinsen ausgezahlt werden (z.B. die Österreichische Austrian Anadi Bank). Das kann man zum Teil umgehen, wenn man seine Ausweisdaten bei Zinspilot hinterlegt, oder eine Ansässigkeitsbescheinigung abgibt. In jedem Fall stellt Zinspilot einmal jährlich Zinsbescheinigungen aus, die man für die eigene Steuererklärung verwendet.

Die Anlage und Auszahlung dauert in der Regel 1-3 Werktage, manchmal muss das Geld zu bestimmten Stichtagen bei Zinspilot eingegangen sein. Man muss also ein wenig vorausschauend planen.

Fazit

Wer nicht immer aktuellen Tages- und Festgeldkonditionen hinterher rennen möchte und wer den staatlichen europäischen Einlagensicherungen vertraut, der kann mit Zinspilot deutlich bessere Zinsen auf das Ersparte erzielen, als bei der Hausbank oder den meisten Online-Banken. Die besten Konditionen erhält man jedoch nur, wenn man sich direkt über Zinspilot registriert (und nicht über Flatex). Aktuell gibt es beispielsweise 1.22% Zinsen für Tagesgeld bei der französischen Oney Bank – mit einem guten Rating.

Wer jenseits des finanziellen „Sicherheitspolsters“ aber längerfristig Geld anlagen möchte, für den sind andere Anlageformen besser geeignet (etwa Indexfonds auf europäische Staatsanleihen, Direktanlage in Staats- oder Unternehmensanleihen). Für Anlagehorizonte ab 3-5 Jahren sollte man sich überlegen, ob man nicht ein Wertpapierportfolio z.B. mit Indexfonds aufbaut.

Vorteile

  • gute Zinsangebote verschiedener europäischer Partnerbanken mit unterschiedlichen Laufzeiten
  • nur ein Referenzkonto nötig
  • Einlagensicherung bis 100’000 EUR
  • Übersichtlicher und einfach bedienbarer Kundenbereich im Internet (Flatex und Zinspilot)
  • Zinspilot und Flatex zahlen teilweise Erst- und Wiederanlageprämien aus

Nachteile

  • Referenzkonto bei Flatex: nicht alle Zinspilot Angebote sind verfügbar; nur für Einzelkonten, nicht für Gemeinschaftskonten
  • Einlagensicherung der einzelnen Länder sind nicht als gleich sicher zu bewerten. Vgl. hierzu auch ein Artikel bei Finanztip

Zum Weiterlesen

Tagesgeld bei Zinspilot

Finanztip Artikel über Zinspilot

Stiftung Warentest Beitrag zum aktuellen Zinspilot-Angebot der Oney Bank

Zeit-Online zu Zinspilot, Weltsparen und Savedo

Letzte Aktualisierung: 27. April 2017

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Rechnet sich bezahlte Beratung?

50 EUR Schein unter UV-Licht

Wir holen uns Rat bei einem Anwalt, Steuerberater, beim Arzt und bezahlen dafür. Nur in Finanzdingen sind wir das nicht gewohnt, weil man einfach zur Bank gehen kann und hofft dort kompetent beraten zu werden. Aber erstens haben Bankberater bestimmte Interessen und zweitens ist man mit manchen Fragen dort einfach nicht gut aufgehoben. Ein paar Beispiele:

  • Klassisch: sie möchten Geld anlegen und regelmässig, langfristig ansparen. Ihre Bank wird Ihnen vermutlich Produkte empfehlen, für die Sie eine gute Provision einstreichen kann. Für einen Aktienfonds z.B. fallen in der Regel 5% Abschlussprovision und jährlich ca. 0.5% Bestandsprovision an. Schon bei einer überschaubaren Summe von 10’000 EUR zahlen Sie also 500 EUR zu Beginn und dann jährlich 50 EUR. Zuzüglich Depotführungsgebühr. Wenn Sie jedoch wissen, wie Sie z.B. mit sehr günstigen Indexfonds ein Depot aufbauen können und welche Direktbanken wenig Gebühren verlangen, können Sie sich diese Provisionen sparen.
  • Sie haben Kinder, die irgendwann studieren wollen und überlegen, wie man das sinnvoll finanzieren kann. Oder Sie möchten sich in drei Jahren ein Jahr Auszeit vom Beruf gönnen. Wie bereiten Sie sich finanziell darauf vor? Und wie kommen Sie mit Ihrem Reisebudget aus?
  • Sie möchten eine grössere Summe anlegen und brauchen einen Sparring-Partner, um verschiedene Varianten durchzuspielen und abzuwägen (z.B. Anlage in Wertpapiere, vermietete Immobilien, Tilgung von Darlehen).
  • Und das Kleinvieh macht auch Mist: Sie wundern sich schon länger über ihre hohe Telefon- und Handy-Rechnung, fragen sich wie andere Leute eigentlich an die günstigen Bahn und Bustickets kommen. Ein Jahr lang 50 EUR pro Monat zu viel für die Telefonrechnung bezahlt summiert sich auch auf 600 EUR, für die Sie sich etwas Gutes tun können oder die Ihrem Kind bei der Ausbildung helfen.

Dies sind nur einige Beispiele von Situationen, in denen ich Ihnen weiterhelfen kann.

Zum Weiterlesen:

Warum Indexfonds?
Stiftung Warentest zu bezahlter Beratung und Provisionen

Bildnachweis:
Von repro by H. Grobe – Eigenes Werk, CC BY 3.0, Link

DAX Langfristrenditen

Kennen Sie das DAX-Renditedreieck des deutschen Aktieninstituts? Es zeigt über die letzten 50 Jahre was aus Ihrem Geld Jahr für Jahr geworden wäre – im Schnitt 6-9%. Wer z.B. Ende 2016 seinen  DAX-Indexfonds verkauft hat, erwirtschaftete im schlechtesten Fall pro Jahr eine Rendite von 3% (wenn er 1999 eingestiegen ist) und im besten Fall 14.2% (bei Einstieg in 2011). Ab einer Haltedauer von 12 Jahren ist die Rendite in den letzten 50 Jahren immer positiv gewesen, auch wenn man zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt gekauft hat. Der grösste Verlust in einem Jahr betrug knapp 44% (in 2002 nach den Anschlägen in New York). Der grösste Gewinn in einem Jahr hingegen 84% (in 1985).

Bei den aktuellen Konditionen von Tagesgeld zeigt das deutlich, wie wichtig die Aktienkomponente beim Vermögensaufbau ist.

Renditedreieck des DAI zum Download

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Warum Indexfonds?

Den meisten werden einige Börsen-Indizes ein Begriff sein: DAX (die 30 wichtigsten deutschen Standardaktien), Dow-Jones-Index (die 30 wichtigsten US amerikanischen Aktien) oder der REXP (Index deutscher Staatsanleihen). Es gibt zwischenzeitlich für viele Anlageinstrumente Indizes. Nicht nur Aktien (unterteilt nach Ländern, Kontinenten, Branchen, Unternehmensgrösse) sondern auch festverzinsliche Wertpapiere, Rohstoffe und Edelmetalle.
Indexfonds bilden solche Indizes möglichst exakt nach. Sie benötigen kein aktives Management durch einen Fondsmanager der entscheidet, in welche Instrumente der Fonds investieren soll.
Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen die zeigen, dass Vermögensaufbau mit Indexfonds gegenüber anderen Möglichkeiten viele Vorteile hat:
  • Kosten Indexfonds sind günstig in der Anschaffung und der Verwaltung. Während beim Kauf von aktiv verwalteten Fonds über die Fondsgesellschaft Kosten bis zu 5% der Anlagesumme anfallen können, liegen die Kosten bei Indexfonds bei 0.25% bis 0.5% (je nach Depotbank). Auch die jährlichen Gebühren sind bei Indexfonds mit 0.2% bis 0.6% deutlich geringer. Aktiv verwaltete Fonds kosten hier im Schnitt ca. 1.5%. Andere Anlageformen wie Kapital-Lebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Bausparverträge sind zum Teil mit hohen Kosten für Vermittlung und Verwaltung verbunden, die die Rendite schmälern.
  • Mischung & Diversifikation Durch den Kauf von Indexfonds verteilt man sein Geld auf unterschiedliche Anlageformen. Mischt man dann noch Indexfonds auf geeignete Art und Weise, reduziert sich das Chance / Risiko Verhältnis: das Depot wird weniger anfällig für Schwankungen bei höherer Rendite.
  • Transparenz Für den Anleger ist jederzeit nachvollziehbar, welche Wertpapiere sich im Indexfonds befinden und wie er sich entwickelt. Wer beispielsweise einen DAX-Indexfonds im Depot hat, weiss sofort, dass sein Fonds um 2% gestiegen/gefallen ist, wenn die Medien melden, dass der DAX um 2% gestiegen/gefallen ist.
  • Flexibilität Wertpapierdepots sind flexibel – so auch Indexfonds-Depots. Die einzelnen Fonds können jederzeit an den Wertpapierbörsen gekauft und verkauft werden, um das Depot an veränderte Zielsetzungen anzupassen.
  • Sicherheit Indexfonds gehören zum Sondervermögen der Unternehmen, die sie herausgeben. Gerät ein solches Unternehmen in Schwierigkeiten, unterliegt das Sondervermögen speziellem Schutz. Viele Indexfonds investieren zudem direkt in die Instrumente, deren Index sie abbilden: ein DAX-Indexfonds kauft die erforderlichen Aktien der DAX-Unternehmen, Renten-Indexfonds z.B. die Staatsanleihen oder ein Gold-Indexfonds physisches Gold.
  • Nachhaltigkeit Ein Indexfonds Depot eignet sich insbesondere für den langfristigen, nachhaltigen Aufbau von Vermögen. Durch regelmässiges Ansparen und Umschichten können Wertverschiebungen innerhalb des Depots ausgeglichen werden. Auf diese Weise kann man sich unterschiedlichen Wirtschaftszyklen zunutze machen. Beispiel: Man hat festgelegt, dass das Indexfondsdepot zu 40% in Staatsanleihen und 60% Aktien investiert sein soll. Sinken die Aktienkurse sinkt auch der Wert des Aktienanteils im Depot (z.B. auf 50%). Diese Verschiebung wird z.B. einmal jährlich durch Nachkauf oder Umschichtung ausgeglichen, um das 60/40 Verhältnis wieder herzustellen. Dies wirkt sich langfristig positiv auf die Wertentwicklung des gesamten Depots aus.
 Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich unter:
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